Ausfüllmethode "Windows Messaging I"

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golem95123
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Ausfüllmethode "Windows Messaging I"

Post by golem95123 » July 13th, 2018, 7:22 pm

Hi, es gibt wohl eine neue Ausfüllmethode "Windows Messaging I".
Leider wird nirgends beschrieben was das ist und wie sie funktioniert. :?
Mein heutiges ICH trägt die Intelligenz von morgen auf der Zunge.

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AceBIT
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Re: Ausfüllmethode "Windows Messaging I"

Post by AceBIT » July 27th, 2018, 6:39 pm

Hier ein Auszug aus der neuen Hilfe, die noch nicht online ist

Zwischenablage I - Bei dieser Methode werden die Kennwörter (oder anderen Feldinhalte)
zunächst in die Zwischenablage kopiert und von dort über eine Simulation der Tastenkombination
UMSCHALT + EINFG in das Zielfeld eingefügt.

Zwischenablage II - Bei dieser Methode werden die Kennwörter (oder anderen Feldinhalte)
zunächst in die Zwischenablage kopiert und von dort über eine Simulation der Tastenkombination
STRG + V in das Zielfeld eingefügt.

Tastatur - Bei dieser Methode werden die Kennwörter (oder anderen Feldinhalte) über
eine Simulation von Tastatureingaben in das Zielfeld eingefügt.

Multikanal-Verschleierung - Diese Methode ist besonders sicher gegen Keylogger, da
das Kennwort nicht in eins übertragen wird, sondern nach dem Zufallsprinzip verschiedene
Ausfüllmethoden verwendet werden. Zum Beispiel könnte das erste Zeichen aus der Zwischenablage
eingefügt werden, das zweite über die Tastatursimulation und so weiter. Auf diese
Weise würde ein Keylogger nur Teil des Kennworts abfangen können.

Windows Messaging I - Diese Methode sendet die Kennwörter direkt in das Ziel-Eingabefeld.

In der Regel werden Sie diese Option nicht ändern müssen. In den meisten Fällen funktioniert
jede der obigen Methoden korrekt. Sie können zu Testzwecken Notepad.exe öffnen und
die automatische Vervollständigung eines Dummy-Passwort-Eintrags versuchen, um sicherzustellen,
dass diese Methoden gleich sind. Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen eine
oder mehrere dieser Methoden nicht funktionieren. Außerdem gibt es keine einzige
universelle Methode, die immer und überall funktionieren würde. Beispielsweise gibt
es plattformübergreifende Anwendungen, die keine Kenntnis von Windows-Key-Nachrichten
haben; es gibt Anwendungen, die aus Sicherheitsgründen das Kopieren/Einfügen in das
Passwort-Eingabefeld nicht erlauben; es gibt Fälle, die Ctrl+V aber nicht Shift+Ins
unterstützen oder umgekehrt. Die universellste Methode ist die "Tastatureingabesimulation".
Diese Methode wird derzeit als Standard verwendet, kann aber auch in einigen Fällen
nicht anwendbar sein, wenn beispielsweise der Password Depot-Client und das Zielfenster
auf verschiedenen Computern mit unterschiedlichen Tastaturlayouts laufen und Sie
ein Passwort über eine Remote-Verbindung übertragen. In einem solchen Fall liefert
die Methode Windows Messaging I bessere Ergebnisse.
Beste Grüße aus Darmstadt! - Best regards from Darmstadt!

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